Sie befinden sich hier: Akteure » KLIMZUG-NORD

Aktionen von KLIMZUG-NORD

Aktion Deck Fläche Beschreibung
Info Stand KLIMZUG-NORD Informations-Deck E1/2 Wie passen wir uns an den Klimawandel in der Metropolregion Hamburg an? Präsentation einiger Projekte aus dem Verbundprojekt KLIMZUG-NORD.
KLIMZUG-NORD Forschungs-Deck E2/6 Wie stellen wir uns auf den Klimawandel in der Region ein?
Hamburger Wasser Forschungs-Deck E2/6 Hamburger Wasser KLIMZUG-NORD

Das Leitprojekt KLIMZUG-NORD

Steigendes Hochwasser an der Elbe, intensivere Schädlingsplagen in der Landwirtschaft und vermehrt vollgelaufene Keller durch Starkregenfälle sind mögliche Szenarien, die zeitnah in Norddeutschland auftreten könnten. Das Projekt KLIMZUG-NORD soll bis zum Jahr 2014 Lösungsansätze finden, mit denen künftig Folgen des Klimawandels in der Metropolregion Hamburg begegnet werden kann. Die Projektpartner von KLIMZUG-NORD werden Auswirkungen des Klimawandels auf Städte, ländliche Räume und das Ästuar der Elbe in der Metropolregion Hamburg erforschen. Über die Auswertung von Klimadaten, Planungen für Naturschutz, öffentliche Regelungen und wirtschaftliche Modelle sollen vielfältige Maßnahmen zur Anpassung vorschlagen werden. Im Rahmen des Leitprojektes der Metropolregion Hamburg werden anerkannte wissenschaftliche Einrichtungen anpassungsorientierte Forschung betreiben und den Dialog mit Fachbehörden, Entscheidungsträgern, Interessenverbänden und der Öffentlichkeit suchen und intensivieren.

Partner KLIMZUG-NORD

Während der 1. Hamburger Klimawoche/Klimanacht stellen sich folgende Partner vom KLIMZUG-NORD vor:

• Deutscher Wetterdienst

• GKSS Forschungszentrum Geesthacht

• HafenCity Universität Hamburg

• Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

• Landwirtschaftskammer Niedersachsen – Ostbauversuchsanstalt Jork

• Max-Plank-Institut für Meteorologie Hamburg

• Technische Universität Hamburg – Harburg Institut für Wasserbau

• Universität Hamburg – Zoologisches Institut

Infos:

www.klimzug-nord.de

Etage E1 Fläche 2

Als PDF-Datei

Fischen zum Schutz des Klimas

Im Aquarium des Zoologischen Museums der Universität Hamburg kann der Besucher lebende Fische beobachten. Privatdozent Dr. Ralf Thiel, Leiter der Abteilung Fischkunde im Zoologischen Museum der Universität Hamburg, ist mit seinen Doktoranden seit April je sechs Tage pro Monat auf der Elbe unterwegs gewesen, um die Arten, Mengen und Entwicklungen des Fischbestandes in der Elbe systematisch zu erfassen. Dabei sammelt die Arbeitsgruppe von Dr. Thiel Daten wie z.B. den Sauerstoff- und den Salzgehalt des Elbwassers, seine Temperatur sowie Tiefe und Strömungsgeschwindigkeit. Anhand dieser Faktoren wird untersucht, wie sich die veränderten Umweltbedingungen auf die Fische auswirken. Das bisherige Ergebnis ist, dass die Veränderungen des Fischbestandes immer auffälliger werden. Durch Meeresspiegelanstieg verschiebt sich die Brackwassergrenze, also der Übergang von Salz- zu Süßwasser, stromauf. Neue Fischarten wie z.B. Sardellen können dann in die Elbe vordringen und Süßwasserfische verdrängen. Die für Fische tödlichen Sauerstofflöcher im Wasser treten durch die Erderwärmung früher auf und bleiben länger bestehen. Das behindert die Wanderungen einzelner Fischarten wie des Aals oder des Neunauges zu ihren Aufwuchs- und Laichplätzen. In der Europa Passage stellt die Arbeitsgruppe von Dr. Thiel erste Ergebnisse vor, die im Rahmen des Leitprojekts KLIMZUG-NORD ermittelt wurden.

Das Biozentrum Grindel und das Zoologische Museum der Universität Hamburg

Das Biozentrum Grindel und das Zoologische Museum in Hamburg ist eine Sammlung von etwa 10 Mio. zoologischen Objekten, die bereits im 17. Jahrhundert unter anderem von Seefahrern von fernen Reisen mitgebracht und im Museum archiviert wurden. Neben diesen Archiven gibt es im Zoologischen Institut der Universität Hamburg auch eine Schausammlung, in der ausgestopfte Tiere, Skelette und Modelle zu sehen sind. Hier findet man unter anderem auch eine bekannte alte Dame aus Hamburg: das NDR-Walross Antje aus Hagenbecks Tierpark.

Infos:
• Siehe auch E1F2 Info-terminal KLIMZUG-NORD
Etage E2 Fläche 5