Sie befinden sich hier: Akteure » HAW Hamburg

Aktionen der HAW Hamburg

Aktion Deck Fläche Beschreibung
Bioreaktor Technologie-Deck U1/1 Aus Abfall wird Öl – Moderne Energiegewinnung mit Verfahrenstechnik.
Brennstoffzellen-Auto Technologie-Deck U1/1 Projektpräsentation des Pingu, dem Brenstoffzellen-Auto, das mit einem Liter Superbenzin 1622 Kilometer fährt
Stirling Motor Technologie-Deck U1/1 Das Herzstück thermischer Solaranlagen.
Klima 2009 Technologie-Deck U1/1 Die weltweite klimaneutrale wissenschaftliche Klimakonferenz vom 2. bis 6. November 2009 stellt sich vor
Skint Technologie-Deck U1/1 Neue Ansätze zur Förderung der nachhaltigen Nutzung von städtischen Gewässern
Inspire Technologie-Deck U1/1 15 neue Unterrichtsheiten für außerschulische Lernorte zu den Themen Klimawandel und erneuerbare Energien
Waterpraxis Technologie-Deck U1/1 Projekt zur Unterstützung der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie
Wärmepumpenanlage Technologie-Deck U1/1 Kostenfreie Erdwärme für den Hausgebrauch.
Wasserstoff Alsterdampfer Freigelände - Spezielle Ausfahrten mit der Demonstration des Wasserstoffantriebes (HAW Hamburg / ATG / HVV)
Barkassentour durch die Hafen City mit Solarsstrom Extern - HAW / BSU / TUTECH

Wissen fürs Leben Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg

Eine moderne Hochschulausbildung mit hoher Qualität in international ausgerichteter, anwendungsorientierter Lehre, Forschung und Entwicklung – das ist das Markenzeichen der HAW Hamburg, der größten praxisorientierten Hochschule im Norden. Die Vielseitigkeit der Ausbildung in den Fakultäten – von Design, Medien und Information über Life Sciences, Technik und Informatik, Soziale Arbeit und Pflege sowie Wirtschaft und Public Management – fördert nicht nur Kreativität, sondern auch interdisziplinäres, teamorientiertes Arbeiten. Die Studierenden erwerben Methodenwissen, überfachliche Schlüsselkompetenzen und lernen den selbstverständlichen Umgang mit modernen Informationstechnologien. Die HAW entwickelt Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft und ist engagierter Partner von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft – nicht nur in der Metropolregion Hamburg. Drei Stiftungsprofessuren renommierter Unternehmen in den letzten anderthalb Jahren – DaimlerChrysler, Airbus und Otto Group – dokumentieren diese Partnerschaft. Die Studiengänge, alle mit Bachelor-/Master-Abschluss nach internationalem Standard und mit bewährten Praxisanteilen, bieten eine hoch qualifizierte Ausbildung. Unsere ProfessorInnen haben langjährige Praxiserfahrung in Industrie, Wirtschaft und öffentlichen Einrichtungen. Das ermöglicht den Absolventinnen und Absolventen der HAW Hamburg, Probleme wissenschaftlich fundiert und praxisgerecht zu lösen. Sie sind bestens gerüstet für die Herausforderungen der Zukunft.

Folgende Fakultäten präsentieren sich auf der 1. Hamburger Klimawoche/Klimanacht:

Fakultät Life Sciences,Department Verfahrenstechnik
• Bioreaktor (Seite 12)

Fakultät Technik und Informatik, Department Maschinenbau und Produktion
• Stirling-Motor (Seite 10)

Fakultät für Technik und Informatik, Department Fahrzeugtechnik und Flugzeugbau
• Pingu II (Seite 1)

Fakultät Life Sciences, Forschungs- und Transferzentrum „Application of Life Sciences“
• Klima 2009 (Seite 13)
• SKINT (Seite 14/15)
• Waterpraxis (Seite 14/15)
• Inspire (Seite 14/15)

Das Competence Center für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz (CC4E)

Mit der Gründung des CC4E unterstützt die HAW Hamburg das Vorhaben des schwarz-grünen Senats, die Stadt Hamburg zu einer Vorzeigemetropole für Klimaschutz zu machen und will künftig die führende Position im Norden Deutschlands im Bereich der Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz erlangen. Unter der Marke CC4E werden alle Aktivitäten in der Ausbildung, angewandten Forschung und für den Transfer zu Unternehmen zum Thema Erneuerbare Energien und Energieeffizienz gebündelt. Dazu passend hat die Hochschule ein Studienprogramm für zukunftsfähige Bachelor- und Masterstudiengänge entwickelt. Denn: Die Ressourcen fossiler Energieträger schwinden, die Importabhängigkeit von Primärenergien wächst, Energiekosten steigen und Klimaschutzziele in Deutschland, Europa und weltweit müssen erfüllt werden. Die HAW Hamburg will nachhaltige Lösungen für die Energieprobleme der Gesellschaft entwickeln – durch konsequenten Ausbau von Lehre und Studium in diesem Bereich, durch innovative anwendungsnahe Forschung und durch umfangreiche Transferpartnerschaften mit Unternehmen und Institutionen. Aktuell forscht die Hochschule aktiv in der Bioenergie (Biogas und Biokraftstoffe), Windenergie, Photovoltaik und Solarthermie sowie Brennstoffzellen-Technologie, Energiemanagement, Energieeffizienz und Business- bzw. Management- Lösungen. Dabei werden 4EKompetenzen auch durch den praxisnahen Transfer zu Unternehmen erzielt. Durch die interdisziplinäre Ausrichtung an der Hochschule wird ein breites Lösungspotential erschlossen. Geplant sind eine Job- und Projektbörse, Fachtagungen, Symposien, Roundtable-Veranstaltungen und Nachwuchsaktionen zu diesem Thema wie bspw. „Faszination Energie“. Das CC4E plant Gesamtinvestitionen in Höhe von rund 37 Mio. Euro bis 2020 für den Aufbau neuer Lehrkapazitäten sowie für Forschungseinrichtungen und Aktivitäten. Über Stiftungsprofessuren, Förderungen sowie Eigenmittel und Mittel der Hamburger Behörden sollen diese Investitionen finanziert werden.
Infos:
www.haw-hamburg.de/cc4e-start.html
Etage U1 Fläche 1

Als PDF-Datei

Aus Müll wird Öl: Biokraftstoffe der dritten Generation

Der „Bioreaktor“ gewinnt Rohöl aus Abfallstoffen. Die HAW präsentiert in der Europa Passage dieses neuartige Verfahren der „Direktverflüssigung“: Abfallstoffe wie Kunststoffe, Stroh, pflanzlicher Abfall oder Klärschlamm werden zerkleinert und in einen Kessel mit Schweröl gegeben. 350 bis 400 Grad Celsius reichen aus, um aus Biomasse Rohöl zu gewinnen, welches dann zu Erdölersatz bis hin zu Kraftstoffen aufgearbeitet werden kann. Prof. Willner forscht in seinem Labor in Bergedorf am Forschungs- und Transferzentrum Regenerative Energien und Verfahrenseffizienz (FTZ Reeve) an Biokraftstoffen der so genannten dritten Generation. Biokraftstoffe der ersten Generation (Biodiesel aus Pflanzenöl und Bioethanol aus Zucker) nutzen nur einen kleinen Teil des Rohstoffes und stehen im We t t b ewe r b mit Nahrungsmitteln. Die Herstellung von Biokraftstoffen der zweiten Generation (BtL-Biomass to Liquid) aus Holz und Stroh über die Zwischenstufe des Synthesegases ist sehr energieaufwändig. Bei der Direktverflüssigung werden alle Nebenprodukte wie Wasser, Gas und ein kohleähnlicher Feststoff bei niedrigen Temperaturen weiter verwertet oder zu Produkten wie Düngemitteln verarbeitet. Es bleibt kein Abfall übrig.
Infos: Thomas.Willner[ät]ls.haw-hamburg.de
Etage U1 Fläche 1

Als PDF-Datei

Optimierung des STIRLING-Motors Analyse der Kraft-Wärme-Kopplung beim Biomasse-Einsatz

Neben der Dampfmaschine ist der STIRLING-Motor die älteste Wärmekraftmaschine (1816 Patentanmeldung von R. Stirling). An der HAW Hamburg wird im Rahmen der Lehrveranstaltung „Nachhaltige Energiesysteme“ die Funktionsweise des Stirlingmotors analysiert und bewertet. In der Europa Passage werden Studienund Diplom- bzw. Bachelorund Masterarbeiten über die Optimierungspotentiale hinsichtlich Thermodynamik, Wärmeübertragung, Arbeitsgas, Verlustminimierung, Kinematik und Kinetik präsentiert. Ziel dieser Arbeiten ist es, den Kraft-Wärmeprozess beim Einsatz von Biomasse zu optimieren. Im Gegensatz zum OTTOoder DIESEL-Motor arbeitet der STIRLING-Motor mit äußerer Wärmezufuhr. Beim STIRLING-Motor wird extern eingebrachte Wärme in mechanische Energie umgesetzt. Dies ermöglicht den Einsatz regenerativer Energiequellen, wie den solarbetriebenen Dish-Stirling-Motor oder die Wärmezufuhr durch die Verbrennung von Biomasse (Holzpellets o.ä.).

Literatur: Watter, Holger: Nachhaltige Energiesysteme – Grundlagen, Systemtechnik und Anwendungsbeispiele, Vieweg + Teubner Verlag, Wiesbaden, 2009.

Infos: www.haw-hamburg.de/~watter
Etage U1 Fläche 1

Als PDF-Datei

Das INSPIRE Projekt:neue Unterrichtseinheiten zu den Themen Klimawandel und erneuerbare Energien

Das EU-Projekt „Inspiration für die Schulausbildung durch nicht-formale Lernmethoden“ (INSPIRE) fördert Lerninhalte zu den Themen Klimawandel und erneuerbare Energien. Die so genannten „Öko-Hilfselfen“ sind der 15 neuen kreativ gestalteten Unterrichtseinheiten für außerschulische Lernorte. Spielerisch setzen sich die Schüler mit aktuellen Themen auseinander. Sie können beispielsweise mit Nils Holgersson und den wilden Gänsen auf Abenteuerfahrt gehen oder sich mit einem Eisbären über das Schmelzen des Polareises unterhalten. Das deutsche NaturGut Ophoven und das polnische Panstwowa Wyzsza Szkola Zawodowa W Raciborzu Institut sind für die acht Unterrichtseinheiten für Grundschüler verantwortlich.
Infos:
www.haw-hamburg.de/inspire.html
Etage U1 Fläche 1

Das SKINT Projekt:Förderung der nachhaltigen Nutzung von städtischen Gewässern

Das Projekt SKINT (North Sea Skills Integration and New Technologies) im Rahmen des Programms zur europäischen interregionalen Zusammenarbeit (INTERREG IV B) soll die Umsetzung nachhaltiger Boden- und Wasserwirtschaft in Stadtgebieten verbessern, indem Wasserwirtschaft stärker in städtischen Raumplanungsverfahren berücksichtigt wird. Die Europäische Wasserrahmenrichtlinie (Water Framework Directive WFD) und die Flutrichtlinie (Flood Directive FD) beinhalten klare Ziele hinsichtlich der Verbesserung der Wasserqualität und der Regulierung der Wassermenge innerhalb der EU. Aufgrund der Klimaveränderungen und der Verstädterungsprozesse üben diese einen wachsenden Druck auf die Wasserwirtschaft aus. Die Laufzeit des SKINT Projektes erstreckt sich von Oktober 2008 bis Oktober 2012. Durchgeführt wird SKINT von sieben Partnern aus den Nordseeanrainerstaaten Niederlande, Großbritannien, Norwegen und Deutschland.

Etage U1 Fläche 1

Als PDF-Datei

Globale Klimakonferenz im Internet:Klima 2009 vom 2. – 6. November 2009

KLIMA 2009/ CLIMATE 2009 findet in der Woche vom 2. – 6. November 2009 ausschließlich online statt. Schwerpunkte der diesjährigen Veranstaltung sind die sozialen, ökonomischen und politischen Aspekte des Klimawandels. Das Herzstück der Veranstaltung sind durch Fachleute überprüfte wissenschaftliche Beiträge, eine Klimawandel- Bibliothek sowie Klimaprojekte aus der gesamten Welt. Darüber hinaus wird es interaktive Komponenten wie Live-Chats mit Experten, Video Podcasts und virtuelle schwarze Bretter geben. KLIMA 2009 wird zusammen mit WMO, UNEP, UNESCO, IPCC, FAO und anderen Weltorganisationen organisiert. Die Teilnahme ist kostenlos und die technischen Anforderungen wurden so niedrig wie möglich gehalten, damit die Veranstaltung auch für Regionen mit langsameren Internet Verbindungen zugänglich ist.

Infos:
www.klima2009.net
www.climate2009.net
Etage U1 Fläche 1

Als PDF-Datei

Das WATERPRAXIS Projekt: Hilfe bei der Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie in der Ostsee

WATERPRAXIS ist ein Projekt im Rahmen des Programms zur europäischen interregionalen Zusammenarbeit (INTERREG IV B) zur Planung einer ökoeffizienten und nachhaltigen Praxis zur Verbesserung des Zustandes der Ostsee. Durch Nährstoffbelastungen verursachte Eutrophierung, also das durch Nährstoffanreicherung in einem Gewässer hervorgerufene übermäßige Wachstum von Wasserpflanzen, ist eines der größten Umweltprobleme der Ostsee. Gesamtzielsetzung des Projektes ist die Verbesserung des Zustandes der Ostsee durch die Umsetzung derMaßnahmen in den Managementplänen für Flusseinzugsgebiete (River Basin Management Plans RBMPs). Beteiligt an WATERPRAXIS sind die sieben Ostseeanrainer Finnland, Deutschland, Dänemark, Polen, Litauen, Schweden und Lettland.

Infos:

www.waterpraxis.net

Etage U1 Fläche 1
Als PDF-Datei